In Marienberghausen stand ab 1955 die Entscheidung an, welche Verbindung in Richtung Kreissüden ausgebaut werden sollte. Zur Wahl standen die steile und sanierungsbedürftige Strecke über den Nöchel sowie die Straße nach Homburg-Bröl. Denkmalpflegerische Bedenken verhinderten jedoch eine notwendige Verbreiterung im Ortskern, sodass eine Verlegung der Straße um den Wittbusch herum und damit der Ausbau der Nöchelstrecke wahrscheinlicher wurde.
Gleichzeitig wurden im Gemeindegebiet umfangreiche Wegebauprojekte vorbereitet, bei denen Straßen auf 4,50 Meter verbreitert werden sollten. Die Gemeinde übernahm dafür zusätzliche Kosten. Während Orte wie Marienberghausen davon profitierten, fühlten sich andere Ortsteile benachteiligt. Insgesamt galt der Ausbau als wichtiger Schritt zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur.


